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Darum solltest du und dein Kind Blaulicht meiden!

Ist digitales Blaulicht gefährlich für die Augen?

Was ist Blaulicht überhaupt?

Das Sonnenlicht enthält nicht nur einen einzigen Farbton, sondern mehrere verschiedenfarbige Lichtstrahlen: rot, blau, grün, orange, gelb. Alle Farben kombiniert, erzeugt das Spektrum dieser Lichtstrahlen ein wohlbekanntes „weißes Licht“ (auch genannt „Sonnenlicht“). Man unterscheidet die Strahlen in langwellige und kurzwellige Lichtstrahlen.

Zu den langwelligen Strahlen gehören jene, die sich am roten Ende des sichtbaren Spektrums befinden. Blaue Strahlen auf der gegenüberliegenden Seite des Spektrums zählen zu den kurzwelligen Lichtstrahlen und haben die meiste Energie. Blaues Licht gibt es nicht nur im Sonnenlicht, sondern auch digitale Geräte strahlen Blaulicht ab. Dieses kann nach gewisser Zeit eine Belastung für die Augen werden und Augenproblemen herbeiführen. 

 

Warum ist digitales Blaulicht schädlich?

Durch übermäßiges Starren auf Displays könnte die Netzhaut geschädigt werden. Das passiert, wenn lichtempfindliche Zellen blauem Licht zu lange ausgesetzt sind und die damit verbundenen Veränderungen eine Makuladegeneration (die Sehfähigkeit geht im Bereich des schärfsten Sehens allmählich verloren) begünstigt.

Ebenso kann das künstliche Blaulicht unsere Augenmuskeln belasten und zu Sehproblemen führen. Selbst der Schlaf kann unter zu viel blauem Licht leiden, da die imitierten blauen „Sonnenstrahlen“ die Produktion an Melatonin (Schlafhormon) unterdrückt. Dem Körper wird quasi suggeriert, dass es noch nicht Schlafenszeit ist und er fit und wach sein soll. Die gängigsten Beschwerden sind allerdings Symptome wie Kopfschmerzen und brennende Augen. 

Symptome zusammengefasst:
  • Schlaflosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Trockene, gereizte oder tränende Augen
  • Potenzielle Begünstigung einer Makuladegeneration

 

Wie schützt du dich und dein Kind vor Blaulicht?

Vor allem seit Corona verbringen Kinder mehr Zeit vor dem Bildschirm. In der Schule wird vieles digitalisiert und etliche Kinder und Jugendliche spielen in ihrer Freizeit Videospiele oder treiben sich im Internet herum.

Deshalb sollte man vor den Gefahren des Blaulichts aufklären und ein paar Änderungen im Alltag vornehmen. Um nachts gut einschlafen zu können, wäre es vorteilhaft das Handy schon ein wenig vorher wegzulegen (ca. 1-2 Stunden). Kinder und Jugendliche neigen dazu, im Falle eines Einschlafproblems erst recht zum Handy zu greifen. Das ist natürlich etwas kontraproduktiv und wird am nächsten Tag beim Aufstehen Folgen mit sich ziehen. 

Eine weitere Lösung für das Blaulichtproblem ist das Verwenden eines Blaulichtfilters. Diesen kann man entweder zu ausgewählten Zeiten oder permanent aktiviert haben. Durch den Filter wirkt das Bild am Display etwas gelblich. Man gewöhnt sich allerdings sehr schnell daran und beim erneuten Blick auf ein Display ohne Filter merkt man erst, wie unangenehm Blaulicht sein kann.

Vor allem beim Lernen macht ein Blaulichtfilter Sinn. Hier strengt sich das Kind nämlich an und konzentriert sich voll und ganz auf das digitale Lernmaterial. Blaues Licht verursacht Schwierigkeiten beim Fokussieren und somit fällt auch die Konzentration schwer. Obendrein kann eine Lernsession von kurz bis außerordentlich lange dauern. Je länger auf das Display gestarrt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit Kopf- oder Augenschmerzen zu bekommen. Ist man kein Fan von Filtern, so kann man sich ebenso eine Spezialbrille (schützt gezielt vor Blaulicht) zulegen. Diese Brillen gibt es online zu bestellen oder beim Optiker.

Maßnahmen zusammengefasst:
  • Blaulichtfilter am Gerät aktivieren
  • Handy, Tablet, Laptop, PC & Fernseher 1 Stunde vor dem Schlafengehen nicht verwenden
  • Spezialbrillen mit Blaulichtfilter
  • Weniger Zeit am Display verbringen
  • Bei starken Symptomen zum Augenarzt/Augenärztin gehen

Wir hoffen, dass der Artikel dir weiterhilft und wünschen die einen Blaulichtfreien Tag. 

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