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5 Tipps gegen Prüfungsangst!

Prüfungsangst überwinden:

So kannst du deinem Kind helfen entspannter durch die Prüfung zu kommen!

 

Prüfungsangst erkennen

Es gibt zwei Arten von Schülern in Prüfungssituationen. Die einen brauchen ein kleines bisschen Stress, um während der Prüfung ihre Leistung zu steigern und die anderen sind so stark überfordert, dass die Anspannungen sogar zu regelrechten Blackouts führen. Nervosität vor Prüfungen, Tests oder anderen Leistungskontrollen ist normal und in gewissen Dosen sogar förderlich. Sobald der Schüler allerdings vor jeder Prüfung panische Angst bekommt und eine Vielzahl von folgenden Symptomen aufweist, sollte etwas getan werden. Ein klassisches Symptom für Prüfungsangst ist beispielsweise Durchfall. Hier aktivieren Stresshormone die Nervenzellen in der Darmwand, was den Verdauungsprozess beeinflusst (Durchfall, Verstopfung oder Blähungen). Prüfungsangst erzeugt ebenso Blackouts, wodurch die gesamte gelernte Information vorübergehend auslöscht wird. Die Kinder sitzen vor ihrem Test und sind so gelähmt, dass sie ihr Wissen nicht richtig einsetzen können und folglich schlechtere Noten bekommen. Oftmals zittern Kinder und Jugendliche mit Prüfungsangst viel, haben schwitzige Hände und schlotternde Knie. Weitere Symptome gibt es in der nachstehenden Aufzählung.  

Symptome der Prüfungsangst zusammengefasst:

- Übelkeit, Durchfall
- Zittern
- schwitzige Hände, schlotternde Knie
- Konzentrationsprobleme, Blackout
- Herzrasen
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- trockener Mund
- Gereiztheit, schlechte Laune

 

1. Keine Vergleiche und Konkurrenzdenken!

Als Elternteil sollte man auf keinen Fall das Kind oder den Jugendlichen mit anderen Schulkollegen oder Geschwistern vergleichen. Aussagen wie „Deine Schwester hatte in Mathe eine 1, wieso kannst du das nicht?“ oder „Welche Noten haben deine Mitschüler denn bekommen?“ bewirken keine Leistungssteigerung, sondern führen zu unnötigem Konkurrenzdenken und zu Demotivation. Jeder Mensch hat andere Stärken und Schwächen und wenn dein Kind nicht das geborene Mathe-Ass ist, besitzt es vielleicht gute Sprachkenntnisse. Unsicherheiten oder Wissenslücken in Problemfächern können anders gelöst werden und bedürfen keiner Minderung des Selbstwertgefühls.

Zusatztipp:

Sprich mit deinem Kind offen über Schulthemen und Problemfächer. Versuche nicht schlecht auf dein Kind herabzureden und verteile stattdessen konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Findet gemeinsam Strategien für bessere Lerneinheiten und Lernerfolge.

 

2. Entspannende Hausmittel gegen Aufregung

Manchmal ist es nicht schlecht beim Thema Entspannung ein bisschen nachzuhelfen. Vor allem wenn es sich um verstärkte Prüfungsangst handelt, ist es sehr schwer den Stress zu reduzieren und die Welt wieder mit gelasseneren Augen zu sehen. Medikamente gegen Prüfungsangst sind nicht zu empfehlen, aber gewisse pflanzliche Hausmittel allerdings schon! Baldrian hilft beispielsweise gegen Angstzustände, Nervosität, Stress und Schlafstörungen. Die volle Wirkung entfaltet der Baldrian erst nach zirka zwei Wochen, weshalb mit der Einnahme schon früh genug begonnen werden sollte. Ebenso fördern Lavendel und Johanniskraut die innere Ruhe. Die Einnahme der genannten Hausmittel kann über Tees, Dragees, Kapseln, Öle oder Tropfen erfolgen.

Effektive Hausmittel zusammengefasst:

- Baldrian
- Lavendel
- Johanniskraut
- Kamille
- Melisse
- Warmes Wasser (Wärme beruhigt)

 

3. Richtige Vorbereitung

Mit der richtigen Prüfungsvorbereitung fühlt sich das Kind/ der Jugendliche sicherer und weniger ängstlich. Inhalte werden bestenfalls strategisch durchgenommen und oft genug wiederholt, damit das Kind auf alle möglichen Fragen bestens vorbereitet ist. Natürlich zählt nicht nur das Erlernen des Wissens zu einer idealen Vorbereitung. Mentale Blockaden, Ängste und andere negative Einstellungen verhindern die volle Ausschöpfung des Potenzials und müssen deshalb genauso aufgearbeitet werden. Wodurch wird die Angst ausgelöst? Was ist der Grund für die fehlende Motivation? Gibt es auch positive Verknüpfungen mit dem Thema/ Fach und kann man diese ausbauen? Wichtig ist eine gute Kommunikation mit dem Kind und eine gemeinsame Lösungsfindung.

Tipps für die richtige Prüfungsvorbereitung:

- Überblick über den Lernstoff verschaffen
- Lernplan erstellen
- Alle Störfaktoren beim Lernen eliminieren
- Verschiedene Lernmethoden ausprobieren und kombinieren
- Wiederholen, wiederholen und noch mehr wiederholen
- Nicht Verstandenes gut durcharbeiten
- Sich von verschiedenen Personen abfragen lassen
- Ausreichend Pausen machen
- Gelegentliche Belohnungen für Fortschritte

 

4. Prüfungssituationen simulieren

Viele Kinder und Jugendliche sind von der Prüfungssituation in der Schule überfordert. Es ist leise, der Lehrer patrouilliert auf und ab und die Schüler sind darauf fokussiert ihr Bestes zu geben. Der Zeitdruck und die Angst nicht genug gelernt zu haben machen die Umstände nicht besser und bei einigen droht der Wissens-Blackout. Stellt genau diese Situation nach! Legt einen Prüfungsort, eine Prüfungszeit und einen Aufseher fest (eventuell Elternteil) und überwindet die sonst so einschüchternde Prüfungssituation gemeinsam. Dadurch wird der Schüler nicht nur auf die Situation, sondern auch auf mögliche Prüfungsfragen vorbereitet. Win-Win!

Zusatztipp:

Platziert eine Uhr oder einen Wecker im Probe-Prüfungsraum! Der Schüler muss ein ungefähres Zeitgefühl für die Prüfung entwickeln und die Dauer der einzelnen Aufgaben einschätzen können. VORSICHT! Der zu häufige Blick auf die Uhr/Zeit kann auch verunsichern und Zeitdruck auslösen! Einfach ausprobieren und eine gute Balance finden.

 

5. Perfektionismus und hohe Erwartungen ablegen!

Erwarte von deinem Kind nicht die vollste Perfektion! Kinder und Jugendliche versuchen immer ihre Eltern stolz zu machen und den Erwartungen zu entsprechen. Bei Misserfolgen ist es daher wichtig nicht bloß destruktive Kritik auszuüben, sondern das Kind wieder aufzubauen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Reagiert man als Elternteil nicht gelassen und konstruktiv auf schlechte Schulnoten, so ist das für das Kind ein Zeichen von totalem Versagen. Daraus entwickelt sich eventuell Angst vor künftigen Prüfungen und das Kind wird überaus perfektionistisch oder akzeptiert ein schlechterer Schüler zu sein. Natürlich sind Eltern nicht immer das Übel. Es gibt mehrere Einflüsse von außerhalb, die Druck auf den Schüler ausüben. Lehrer, Mitschüler, Familienmitglieder oder allgemeine Erwartungen bewirken zusätzliche Leistungsanforderungen, die vielleicht nur schwer zu erfüllen sind.

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