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Wichtige Soft Skills für dein Schulkind!

Top 4 Soft Skills in der Schule:

Diese Sozialkompetenzen sind für dein Kind wichtig

 

Was sind Soft Skills?

Soft Skills umfassen die persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen eines Menschen und beschreiben, im Gegensatz zu den Hard Skills, überfachliche Qualifikationen. Das bedeutet, dass Motivation, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Zeitmanagement zu den Soft Skills gehören, während Schulabschlüsse, IT-Kenntnisse und akademische Abschlüsse zu den Hard Skills zählen. Gute Soft Skills sind in allen Bereichen des Lebens von Vorteil und sorgen für besseren Eindruck im Jobgespräch. 

 

1. Pünktlichkeit

In der Schule:

Pünktlichkeit ist bereits in der Schulzeit wichtig. Egal ob das rechtzeitige Erscheinen zum Unterricht oder die fristgemäße Abgabe eines Tests bzw. einer Aufgabe…zu spätes Handeln wirkt sich schlecht auf die Note des Schülers aus. Ein paar unabsichtliche Verspätungen können jedem einmal passieren, aber wenn die Regelmäßigkeit des Zuspätkommens immer mehr zunimmt, dann regnet es im schlimmsten Fall Verwarnungen. 

In Zukunft: 

Auch im späteren Berufsleben oder Alltag spielt Pünktlichkeit eine fundamentale Rolle. Kommt man zu spät zur Arbeit oder haltet man seine Deadlines häufig nicht ein, so kann es passieren, dass aus dem Angestellten ein Ex-Angestellter wird. Ebenso ist es beispielsweise unhöflich sich einen Friseurtermin auszumachen und dann entweder zu spät oder gar nicht zu erscheinen. Diese Tat würde bewirken, dass die Friseurin oder der Friseur möglicherweise seine Termine neu anordnen muss und man sich bei wiederholtem Vorkommen einen neuen Friseur suchen kann. 

Tipp: 

Zeitfresser entlarven: Manchmal werden Kinder und Jugendliche schnell abgelenkt. Probiert Dinge wie, zu langes Texten, in die App schauen oder übermäßiges Gaming gemeinsam zu reduzieren und legt den Fokus klar auf konsequentes Lernen oder einzuhaltende Termine. 

 

2. Teamfähigkeit 

In der Schule:

Neben zahlreichen Einzelarbeiten oder dem klassischen Zuhör-Unterricht kommt es in der Schule gelegentlich zur Aufgabenbewältigung im Teammodus. Hierfür müssen die Schüler eine gewisse Teamfähigkeit an den Tag legen und gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Die Aufteilung in unterschiedliche Teilbereiche sollte gerecht passieren und Streitereien dürfen nicht entstehen. Zu oft erledigt ein Teammitglied die gesamte Arbeit, während der Rest des Teams seine Füße hochlegt und zusieht. 

In Zukunft: 

Künftig ist Teamfähigkeit vor allem im Berufsleben erforderlich. Das Arbeiten in Teams ist in vielen Berufssparten gang und gäbe und muss somit zu 100% funktionieren. Selbst bei Meinungsverschiedenheiten oder Auseinandersetzungen, sollte das Team professionell handeln und objektiv an die Sache herangehen. Außerdem ist Teamarbeit nicht gleich Teamarbeit, denn selbst im Team gibt es oft Mitglieder, die für sich alleine arbeiten.  

Tipp: 

Spieleabende veranstalten: Brett- oder Kartenspiele im Team! Bildet Gruppen und versucht mit Hilfe von Teamarbeit das Spiel zu gewinnen. Dabei lernt das Kind oder der Jugendliche, was es heißt, zusammenzuarbeiten und im Team erfolgreich zu sein. 

 

3. Aufmerksamkeit 

In der Schule:

„Markus hör mir zu, wenn ich unterrichte! Du schläfst ja fast schon ein!“ Aufmerksames Zuhören ist für Schüler nicht immer leicht. Fächer, die für den Schüler nicht so interessant sind oder Lehrer, die monoton vor sich hinreden, bewirken eine geringere Beteiligung am Unterricht. Allerdings ist nicht vorhandene Aufmerksamkeit manchmal der Auslöser für fatale Folgen…z.B. wenn wichtige Informationen geteilt werden oder spontane Tests bzw. Aufgaben anstehen. 

In Zukunft: 

Die Aufmerksamkeit ist in vielen Bereichen des Lebens äußerst bedeutsam. Beim Autofahren, im Job, beim Kochen oder beim allgemeinen Zuhören muss man bis zu einem gewissen Grad aufmerksam sein. Ist man beispielsweise beim Autofahren nicht aufmerksam genug, so kann es passieren, dass man den Wildwechsel nicht bemerkt und einen Unfall mit einem Reh verursacht. Ein weniger schlimmes Ereignis wäre z.B. das Übergehen eines Topfes beim Kochen.  

Tipp: 

Geschichten erzählen: Beim Erzählen von Geschichten merkt man, ob das Kind oder der Jugendliche aufmerksam zuhören kann. Stell nach der Erzählung Fragen zum Inhalt und du weißt, wie sehr aufgepasst wurde.

 

4. Selbstständigkeit 

In der Schule:

Obwohl in der Schule viele Dinge vorgegeben sind und der Lehrer meist an der Tafel steht und unterrichtet, ist bei den Schülern oft Selbständigkeit gefragt. Der Schüler muss seine Hausaufgaben selbst lösen, seine Tests und Klausuren selbst schreiben und selbst dafür sorgen, dass er gute Noten bekommt. Natürlich kann man Hilfe auch von außerhalb beziehen, aber im Großen und Ganzen benötigt ein Schüler auch Selbstständigkeit. 

In Zukunft: 

Nach dem Schulabschluss hört es mit der Selbstständigkeit nicht auf, denn diese ist überall gefragt und notwendig. Im Normalfall will man sich sein eigenes Leben aufbauen und immer weniger auf andere angewiesen sein. Die eigene Wohnung wird finanziert, die eigene Wäsche wird gewaschen, das eigene Auto wird gefahren und der eigene Job sorgt hoffentlich für ein stabiles Einkommen. Ohne selbstständig Dinge erledigen zu können, schaut es im Leben nach der Ausbildung sehr mager aus. 

Tipp: 

Nicht zu viel helfen: Wenn das Kind oder der Jugendliche bereits gewisse Sachen selbst erledigen kann, dann braucht man als Erwachsener nicht weiter nachhelfen. Vertrauen in das Kind ist überaus wichtig und das Kind bekommt das Gefühl, selbstständig Ziele erreichen zu können.



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